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Ich bin tot. Damit startet mein Abenteuer im Dorf Tyrien . Klingt skurril, nicht wahr? Ohne Erinnerung wache ich, ein kleiner, süßer Anime-Zauberer, in der mir unbekannten Welt Vidalia auf und werde von der Schicksalsgöttin begrüßt.

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Diese überbringt mir die schockierende Nachricht: Ich, einst ein großer Held, bin in der letzten Schlacht gestorben. Doch das Schicksal gewährte mir eine zweite Chance. Ich wurde wiedergeboren!
Aber ich muss vorsichtig sein, denn die Welt, in der ich mich nun befinde, ist nicht minder gefährlich als die Welt, aus der ich just verschieden bin. Wenn ich nicht aufpasse, werde ich schnell wieder das Zeitliche segnen. Und wer weiß, ob die Schicksal Göttin noch einmal Gnade walten lassen wird.
Zum Glück sind die Leute in dem Dorf, in dem ich mich befinde, sehr freundlich und begrüßen mich mit offenen Armen. Claude, der Dorfschmied, ist sogar so besorgt um mich, dass er mir meine erste Waffe schenkt.

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Die etwas zickige Tränke Händlerin Emma gibt mir obendrein ein paar Heiltränke. Ich wirke wohl wie jemand, der Ärger magisch anzieht. Oder auch wie jemand, der Probleme lösen kann.

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Denn nur kurze Zeit später – ich habe mich gerade erst ein bisschen im Dorf umgeschaut – erhalte ich die Nachricht, dass der Bürgermeister, ein netter alter Herr namens Ayavel, schwer krank sei. Ich soll mich auf die Suche nach einem Heiltrank machen.

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Außerhalb der Stadt treffe ich auf die Ausreißerin Zenya, die mir rät, etwas Hipocus Gras zu sammeln. Pflanzen sammeln? Nicht gerade heldenhaft. Aber wenn es das ist, was nötig ist, um den Bürgermeister zu retten, dann werde ich es tun. Zum Glück finde ich quasi ein ganzes Beet nicht weit vom Dorf entfernt. Das bisschen Grünzeug ist schnell geerntet. Fertig. Der Bürgermeister ist gerettet…von wegen!
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Aus dem Zeug muss erst noch ein Trank hergestellt werden. Als das Gebräu fertig ist, steht aber noch lange nicht fest, ob das denn jetzt auch die gewünschte Wirkung zeigen wird. Wir können unseren Bürgermeister ja nicht einfach als Versuchskaninchen für irgendwelche abstrusen Heilmixturen verwenden.
Gerüchten zufolge kann eine wenig sympathische Dame mit dem verheißungsvollen Namen Leyla die gefallene Adelige helfen.
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Als ich sie schließlich in der Nähe eines Waldes aufspüre, macht sie mir jedoch ziemlich schnell klar, dass sie dafür eine Gegenleistung erwartet: Ich soll ein paar Bären töten. Wilde Grizzly´s machen die Gegend unsicher. Da kommt ein Held wie ich gerade recht. Wenn ich erfolgreich zurückkehre, so verspricht es mir Leyla, wird sie meinen Heiltrank für den Bürgermeister auf seine Verträglichkeit untersucht haben.
Also ran an den Bärenspeck! Den Nahkampf versuche ich jedoch zu vermeiden – immerhin bin ich ein Zauberer. Und wir Zauberer grillen unsere Gegner lieber aus weiter Entfernung. Ich sammele meine magische Energie und schieße Feuerbälle auf die Bärenhorde, die sofort zum Angriff übergeht. Vor wirkliche Schwierigkeiten stellt mich das jedoch nicht, dafür ist die Entfernung zu groß. Noch bevor mich die ersten böswilligen Bären erreichen, habe ich eine ganze Schar von ihnen mit meinen Feuerzaubern geröstet. Mein Mana ist anschließend erschöpft, aber Leyla sollte damit zufrieden gestellt sein.
In der Tat hat sie ihr Wort gehalten. Allerdings sind es keine guten Nachrichten, die sie mir überbringt. Das Wasser, das für den Trank verwendet wurde, ist vergiftet. Wenn der Bürgermeister das trinken würde, wäre es um ihn geschehen. Leyla vermutet sogar, dass das vergiftete Wasser des Dorfsees die Ursache für die Krankheit des Bürgermeisters sein könnte.
Das werde ich untersuchen. Einen hilfreichen Tipp erhalte ich vom mysteriösen Wanderer, ein gruseliger Typ, der sein Gesicht in seiner Kapuze verbirgt. Nur seine rot leuchtenden Augen kann ich im Schatten erahnen. “Das Wasser wurde von den Monstern vergiftet, ich kann das Heilelixier reinigen, aber dafür wirst du die verantwortlichen Monster ausschalten”, fordert der geheimnisvolle Mann von mir. Auf in den Kampf!
Die Biester, die sich in der Nähe des Sees tummeln, machen es mir aber nicht so leicht wie die Bären, die ich eben noch bekämpft habe. Vor allem entfällt mein Fernkampfvorteil: diese Viecher schießen zurück!
Mit aller Gewalt verwandle ich den Strand in ein apokalyptisches Feuerszenario. Feuerbälle lodern, während sie auf meine Gegner niederprasseln. Zum Glück habe ich ein paar Heiltränke eingepackt, die sind beim Beschuss der seltsam deformierten Monster nämlich bitter nötig.

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Als ich genügend von diesen giftigen Biestern erledigt habe, scheint nicht nur das Dorf gerettet. Auch dem Bürgermeister wird es in Kürze besser gehen. Der mysteriöse Wanderer hat den kreierten Heiltrank gereinigt. In Windeseile bringen wir die Mixtur dem Bürgermeister – wir kommen gerade rechtzeitig. Sehr viel mehr Zeit hätte der alte Herr nicht gehabt. Stadt und Oberhaupt sind gerettet. Und mein Ruf als Held hat sich bewahrheitet. Danke, liebe Schicksalsgöttin!